Lebensmittel ohne Kohlenhydrate und Fett - Low-Carb

Lebensmittel ohne Kohlenhydrate und Fett - Low-Carb

Wenn du hier auf diesem Artikel vorbeischaust, dann beschäftigst du dich gerade mit Lebensmittel ohne Kohlenhydrate. Zusätzlich eventuell auch mit dem Thema Abnehmen und wie du es gesund und langfristig schaffen kannst. Vorab kann ich Dir bereits versichern: Ja, eine Ernährungsumstellung auf Low Carb (eine kohlenhydratarme Kost) ist gesund, läßt dich fitter und vitaler fühlen und deinem Körper hilfst du damit gesund zu altern.

Teller mit Lebensmittel ohne KohlenhydrateDu wirst im Laufe dieses Beitrages hier erkennen, dass ein Leben ohne Kohlenhydrate bzw. mit wenig Kohlenhydrate dich zu einer Menge eiweißreicher Kost bringt. Ebenso zu vielen Vitaminen die aus den verschiedensten Gemüsearten gewonnen werden. Auch wirst du ganz leicht gelernt haben, dass es viele „Austausch-Lebensmittel“ für Kartoffeln, Brot, Nudeln, Pizzen und Co. gibt die mindestens genauso lecker wie das jeweilige Original sind.

Mit Low-Carb erfolgreich abnehmen

Wenn du dich ernsthaft damit beschäftigst abnehmen zu wollen, und du dir als langanhaltende Methode „Low Carb“ ausgesucht hast, wirst du nach kurzer Zeit sogar richtig Spaß daran haben und kreativ an neue Rezepte heran gehen. Du wirst sehen: Lebensmittel ohne Kohlenhydrate werden dir nicht nur dabei helfen gesund abzunehmen, sondern auch ohne Hunger einfach immer fit zu sein.

Liste mit Lebensmittel ohne Kohlenhydrate

Hier führen wir Dir zunächst einige Lebensmittel ohne Kohlenhydrate bzw. mit einem geringen Anteil auf und zeigen Dir deren KH Wert an. Allein hieran wirst du erkennen, welche Lebensmittel von nun an von deinem Speiseplan gestrichen werden sollten oder nur in geringen Mengen zugeführt werden sollten.

Getränke mit wenig Kohlenhydraten

0 – 1 g Kohlenhydrate pro 100 ml des jeweiligen Getränkes haben

  • Wasser,
  • Kaffee mit Milch
  • Kondensmilch,
  • Kräutertees,
  • schwarzer Tee (ebenso mit Milch, also „english style“),
  • Limonaden der Zero-Version (Coke Zero, Sprite Zero als Beispiele genannt).

Diese Getränke sollten also weit oben auf der Liste stehen und unseren Durst löschen. Vor allem sollten aber Wasser und Tee getrunken werden. Als Richtlinie gilt hier 3 Liter täglich versorgen den Körper optimal. Außerdem kann man mit einem Glas Wasser gerne auch einmal den Hunger überlisten wenn man spontan nichts in der Nähe hat und nur auf Fast Food zurück greifen könnte.

Ab 1 g Kohlenhydrate pro 100 ml Getränk gelten alle anderen Getränke, hierzu zählen natürlich auch Fruchtsäfte und Schorlen. Ein Blick auf die Nährwerttabelle beim Einkauf hilft einem bei der Orientierung. Man sollte auf diese Getränke nach Möglichkeit verzichten, aber natürlich ist ab und an mal ein Glas Orangensaft oder Apfelschorle erlaubt. Man sollte sich bei einer Diät nicht zu sehr einschränken um auch einen dauerhaften Erfolg verzeichnen zu können. Denn bei zu viel Verboten und Verzicht vergeht einem auch der Spaß an der Sache und man wird schnell rückfällig, der Jojo Effekt könnte einsetzen, Low Carb ist aber perfekt darauf ausgerichtet eben dies zu umgehen.

Wie sieht es bei Fleisch und Gemüse aus?

Bei Fleisch und Fisch ist die Kohlenhydratmenge nahezu verschwindend gering. Daher zählen sie zu den beliebtesten Lebensmittel ohne Kohlenhydrate. Wenn das Steak oder Filet ohne eine Mehlhaltige Panade zubereitet wird, wird dem Körper ein ausgezeichnetes eiweißhaltiges Produkt zugeführt woraus er hervorragend Energie gewinnen kann.

Fleisch und GemüseBei Gemüse und Obstsorten muss man dies etwas differenzierter sehen. Kartoffeln sind sehr stärkehaltig aber dennoch natürlich Gemüse. Süßkartoffeln hingegen enthalten ähnlich viele Kohlenhydrate, diese sind aber oligosaccharid gestaltet (d.h. Sie werden vom Körper langsamer aufgespaltet und können deshalb in der Low Carb Küche in Maßen verwendet werden).

Grüne Gemüsearten stehen ganz hoch im Kurs, ebenso wie z.B. Tomaten und Paprika. Vorsicht ist bei Mais geboten, hier steckt ganz viel Stärke drin und ist damit stark kohlenhydrathaltig.

Was aber machen Kohlenhydrate eigentlich in unserem Körper?

Der menschliche Körper bezieht sich aus verschiedenen Quellen Energie, in erster Linie bezieht er sich diese auf schnell umsetzbaren Kohlenhydraten. In zweiter Linie aus Fetten bzw. Fettgewebe. Da unser Körper ja „faul“ ist, wird er immer auf die Möglichkeit zurückgreifen die ihm am ehesten zur Verfügung steht. Deswegen ist es umso wichtiger, sich auf Lebensmittel ohne Kohlenhydrate zu konzentrieren.

Kohlenhydrate aus Kartoffeln und Nudeln z.B. gewonnen, werden als sogenannten Einfachzucker aufgenommen und verwertet, auch Weizenbrötchen zählen hierzu. Aber nicht alle Kohlenhydrate sind schlecht im Sinne von ungünstig auf die Energiezufuhr für den Körper. Nehme ich als Beispiel ein reines Vollkornbrot, so weißt es zwar ebensoviele Kohlenhydrate auf wie ein Weizenbrot, aber die Verstoffwechselung läuft deutlich anders auf.

Einfluss von Kohlenhydrate auf den KörperKohlenhydrate, gewonnen aus Balaststoffen, nennen sich „Poly- oder Oligosaccharide. Unser Körper benötigt deutlich mehr chemische Vorgänge um diese Kohlenhydrate zu verwerten. Wohingegen die Monosaccharide die aus Weizenbrot und Hartweizengrießnudeln (als Beispiel genannt) gewonnen wurden, sofort ohne große Verwertung in unseren Blutkreislauf gelangen und verwertet werden.

Klingt im ersten Moment toll, allerdings hat es den Nebeneffekt, dass hier der Insulinspiegel in kurzer Zeit immens steigt. Das bringt unseren Körper in eine Berg- und Talfahrt in Sachen Energiegewinnung. Genau diesen Zustand gilt es zu vermeiden. Ziel bei der Ernährungsumstellung auf eine kohlenhydratreduzierte Kost ist es den Insulinspiegel nur langsam ansteigen zu lassen. Denn damit wird die Energiegewinnung auf die Fettzellen umgelenkt. Kommt die benötige Energie aus unserem Fettgewebe, so schmilzt dieses natürlich und du nimmst ab.

Wie kann ich über die Kohlenhydrataufnahme mein Gewicht steuern?

Aus dem vorgenannten wirst du bereits einiges heraus gelesen haben. Nehme ich Lebensmittel ohne Kohlenhydrate auf, gewinnt mein Körper bei sämtlichen Aktivitäten meines täglichen Lebens die Energie aus meinem vorhandenen Fettgewebe. Wenn dies geschieht schmelzen meine Fettpolster. Schmelzen diese gelingt es mir satt, gesund und einfach einfach schlanker und vitaler zu werden. Das ist doch eigentlich eine ganz einfache Rechnung.

Nun muss du es nur noch umsetzen und du wirst sehen, dass die Botschaft der hungerlosen Diät kein Märchen ist. Sie ist wirklich möglich, wenn Du nur ein paar Regeln beachtest. Die Redewendung „morgen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ kann man hier perfekt auf die Zufuhr von Kohlenhydraten anwenden.

Dies bedeutet: Morgens solltest du die meisten Kohlenhydrate zu dir nehmen, mittags schon deutlich weniger und abends am besten Lebensmittel ohne Kohlenhydrate. Denn so hat der Körper Zeit über den Tag die zugeführte Energie sofort umzusetzen und des nachts hat er Zeit aufgenommenes Eiweiß in Muskelmasse umzuwandeln.

Welche Vorgehensweisen unterstützen mich beim abnehmen?

Zuerst solltest du vor der Umstellung auf eine kohlenhydratreduzierte Kost deinen Vorratsschrank durchforsten. Finden sich hier Nudeln, Fertigprodukte bei denen man nicht weiß wieviele Kohlenhydrate sich darin befinden. Oder aber Reis oder ähnliche Produkte mit einem hohen Wert an KH´s? Dann sollten diese entweder verworfen oder verschenkt werden.

Der Vorrat sollte sofort der neuen Ernährungsweise angepasst werden. Das heißt, viel frisches Gemüse, gesunde Öle, frische oder gefriergetrocknete Kräuter, eiweißreiches aus dem Kühlschrank wie Naturjoghurt sämtlicher Fettgehaltstufen, Schmand oder saure Sahne. Marcarpone und Quark sind hier auch gerne gesehen und machen in jeglicher Zubereitungsart wirklich satt und sind obendrein noch sehr lecker.

Wer auf tierisches Eiweiß verzichten möchte baut sich einen Vorrat an an Sojaprodukten auf oder Mandelmilchprodukten sowie Reisdrinks oder Haferdrinks. Dies ist anfangs vielleicht etwas teurer, aber die Gesundheit sollte es einen wert sein. Im Laufe der Zeit merkt man auch, dass der Bedarf der Nahrungsmenge zurückgeht. Das liegt zum Einen daran dass man abnimmt und der Grundumsatz nach und nach sinkt. Zum Anderen liegt dies auch daran, dass der Körper lernt mit der zugeführten Menge zu haushalten und sich perfekt die Energie auf all den gesunden und eiweißreichen Nahrungsmitteln herauszieht.

Kann ich dennoch weiterhin lecker essen?

Selbstverständlich kannst du weiteren richtig lecker essen. Man kann sogar guten Gewissens behaupten, dass die zubereiteten Speisen viel leckerer schmecken als fertig gekaufte Pizzen oder das Fast Food Menü beim großen M oder der Konkurrenz. Du beschäftigst dich mit dem Essen auf deinem Teller, das Bewusstsein für die verschiedenen Nahrungsmittel wächst. Die Zubereitung wird zu einem heiligen Ritual, du experimentierst mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern. Viele Öle verstärken verschiedene Geschmäcker, hier ist die Auswahl auch riesig.

Kokosöl zum Beispiel ist ein Öl mit immens hohem Brennpunkt, es eignet sich hervorragend um Fleisch oder Gemüse kross anzubraten. Kokosöl steht nicht auf einem normalen Speiseplan, dieses kauft man sich erst wenn man sich intensiv mit seiner Nahrung beschäftigt. Auch das Aroma durch dieses Öl ist unschlagbar. Bitte glaube nicht, dass hierdurch alles nach Kokos schmeckt, dem ist nicht so – probiere es einfach aus.

Ist diese Diätform die richtige für mich?

Ob diese Diät für dich geeignet ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Fakt ist aber, dass es für jeden geeignet ist, der willig ist seine Ernährung umzustellen. Und auch dann, wenn du mit einer dauerhaften Umstellung abnehmen möchtest und das Gewicht halten willst. Schwierig dürfte es für Übergewichtige werden, die ihren Essenplan nicht ändern wollen (oder können, weil sie zum Beispiel auf die Kochkünste der Eltern oder Großeltern angewiesen sind – aber auch hier gäbe es Auswege).

Auch viele Kantinen bieten inzwischen (unbewusst) kohlenhydratearme Kost an. Hier wird man an ehesten an der Salatbar fündig oder man studiert genau die Speisekarte. Gedünsteter Fisch oder gebratenes Fleisch (beides ohne Panade) bietet doch sicher jede Kantine an. Die Beilagen kann man entsprechenden gemüsereich variieren.

Wie schaffe ich den Umstieg von Fast Food auf eine kohlenhydratreduzierte Diät?

Diese Frage ist leicht zu beantworten, wenn man sich diesen Beitrag hier intensiv durchgelesen hat und sich die Tipps bereits zu Herzen genommen hat. Erst erscheint einen die Umstellung auf eine gesunde, eiweißreiche Kost zunächst aufwendig. Weil man vermutet viel in der Küche stehen zu müssen. Aber das stimmt so nicht, denn wenn ein paar Handgriffe sitzen, zaubert man im Nu köstliche Speisen. Außerdem bereitest du für den nächsten Tag für den beruflichen Alltag die Mahlzeiten vor (oder auch nur das Frühstück für Zuhause).

Wenn du dich erst damit beschäftigt hast wie eine kohlenhydratlose oder arme Kost auszusehen hat, dann wirst du auch Spaß und Gefallen daran finden. Da du dich mit der Ernährungsweise komplett auseinander setzen kannst. Wann sollte man am besten die Nahrung zu sich nehmen? In welcher Menge? Wieviele KH pro Tag bringen mich dazu meinen Körper nicht in Sparmodus zu versetzen aber dennoch abzunehmen? All diese Dinge bringen ein gutes Bewusstsein für den eigenen Körper hervor und weisen neue Wege auf um sich gesund zu ernähren. Du bewegst dich mehr und fühlst dich fitter und vitaler.

 

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